Herzlich Willkommen in der Kirchgemeinde "St. Nicolai"
Kurze Geschichte der Kirche

1196 Urkundliche Erstbezeugung eines Kaplan auf der Blankenburg
1267 Ersterwähnung eines Ortspfarrers Conradus in Blankenburg
1385 Grundsteinlegung des Turmes „Unserer lieben Frau“, Einbautruhe aus dieser Zeit
1533 Einführung der Reformation, Valentin Seitzsch erster evangelischer Pfarrer
1571 Beginn der Kirchenbücher
1640 Plünderung durch die schwedischen Truppen; Messner Meurer
1744 165 Häuser, Kirche und Rathaus fallen dem Stadtbrand zum Opfer.
1747 10. Mai Grundsteinlegung, 12.Oktober erster Gottesdienst in der Rohbaufertigen Kirche.
1759 Fertigstellung des Turmes
1886 Erneuerung der Kirche, Anbau der Apsis, Bild in der Apsis von Edmund Herger, Remda, Kanzel, Taufstein und Altar
1917 Abnahme der beiden kleinen Glocken für die Waffenproduktion.
1923 Zwei Ersatzglocken aus Stahl werden aufgehängt.
1929 Bau des Gemeindehauses
1933 Erneute Innenrenovierung der Kirche. Das Bild in der Apsis verändert sich. innerhalb weniger Wochen wird die Stadt „braun“
1934 Einbau einer Dampfheizung
1936 Anbau der Sakristei
1937 12. Juli Erneuerung Turmknopf
1942 Abnahme der großen Glocke für Kriegszwecke.
1950 Heimholung der Glocke von einem Glockenlager in Hamburg.
1953 Hetzkampagne gegen die Junge Gemeinde. Vier Mitarbeiter der Harfe werden verhaftet und ihnen der Prozess gemacht. Bischof D. Mitzenheim spricht zu einem Gemeindeabend (30.Mai) in der Kirche und macht den Menschen Mut. Kollekte: 705 DM.
1955 Am 18. Juli zieht über den Thüringer Wald ein mächtiges Gewitter und schlägt gegen 23.00 Uhr in die Nordseite der Laterne ein, auch auf der Südseite zeigen sich Schäden. Am 5. September beginnen die Turmarbeiten, der Turmknopf wird abgenommen und wieder aufgesetzt. Eine neue Kapsel wird hinzugefügt.
1961 Vom Museum Heidecksburg wird der Kirche (durch Pfr. Cellarius) ein spätgotisches Kruzifix überlassen.
1975 Umbau der Kirche durch Limes Aktion, 100.000 M
1976 Ausmalung, vom Bund kamen 50.000 M.
1981 Dacharbeiten an der Nordseite
1989 16.Oktober; erstes Friedensgebet in der Stadtkirche; 700 Menschen
1997 Altarraum Erneuerung
2000 Einbau einer neuen Heizung.
Die Arbeiten am Kirchturm haben planmäßig Anfang März begonnen und gehen zügig voran. Der alte Schiefer und die Bretterverschalung wurden entfernt, Dreck und Vogelkot beseitigt und es wurde begonnen die schadhaften Teile der Holzkonstruktionen zu erneuern und der Turmschaft
(steinerner Teil) wird an den schadhaften Stellen neu verfugt
und gereinigt. (siehe Bilder)
Der Kirchenbauverein beteiligt sich mit 30 T€ , aus dem Spendenaufkommen, an der Finanzierung.
Um die Bad Blankenburger Bürger über die Baumaßnahme zu informieren und weitere Spenden einzuwerben hat der Kirchbauverein mit einem Stand am Stadtfest und Frühlingskonzert teilgenommen.
Über weitere Termine wird im Gottesdienst informiert werden, insbesondere das Aufsetzen der Bekrönung (Wetterfahne und Turmknopf) und die endgültige Fertigstellung der Turmsanierung sollen würdig begangen werden.
Zum Lavendelfest, 22. Juli am Nachmittag, wird es an und in unserer Kirche Informationen zur Turmsanierung geben.
Am 27.6. wird Herr Frank Six als Chef des planenden und betreuenden Ing. Büros vom Stand der Sanierung vor dem Stadtrat darüber berichten. Bilder auf der nächsten Seite.

Der Tag des offenen Denkmals am 9.9.2018 – Vorabinformation
An diesem Tag werden in allen Kirchen unseres Kirchenkreises um 10.00 Uhr Andachten stattfinden, in denen das Thema „Taufe“ besondere Beachtung finden soll.
Sofern es der Stand der Bauarbeiten zulässt kann dieser Tag auch für die Kirchturmsanierung von Bedeutung werden
Herzlich Willkommen in der Kirchgemeinde "St. Nicolai" - Bildautor: Bernd Kerntopf
  Bau des Kirchturmes

Am 19. Februar 2018 ist der Bau am Turm begonnen worden. Seit dem wird das Gerüst aufgestellt. Das Gerüst wird dann wenn es fertig ist ca. 42 Meter hoch sein.
Zuerst wird der obere Teil alles was mit Schiefer bedeckt ist abgenommen, die Bretterschalung entfernt und die schadhaften Balken müssen ausgewechselt werden.
Mitleistungsanteil der Stadt Bad Blankenburg für „Sicherung Nikolaikirche“

Beschlussvorschlag:
Der Stadtrat der Stadt Bad Blankenburg beschließt, den gemeindlichen Mitleistungsanteil der Stadt Bad Blankenburg in Höhe von 58.800 €, welcher in Rahmen der städtebaulichen Maßnahme „Sicherung Nikolaikirche“ entsprechend Zuwendungsbescheid vom 10.08.2017 zu erbringen ist, zu frühestmöglichen Zeitpunkt in das Haushaltssicherungskonzept sowie einen möglichen Haushalt der Stadt einzustellen.

Begründung:
Die Stadt BB erhielt am 10.08.17 einen Zuwendungsbescheid für die städtebauliche Maßnahme
„Sicherung Nikolaikirche, 1.BA Kirchturm“.

Das Vorhaben wird wie folgt finanziert:

489.359,85 Euro zuwendungsfähige Gesamtausgaben nach Prüfung des Zuwendungsgebers
293.600,00 Euro festgelegte zuwendungsfähige Ausgaben nach Prüfung des Zuwendungsgebers

234.800,00 Euro Finanzhilfe Städtebauförderung, davon:
117.400,00 Euro Bundesfinanzhilfe
117.400,00 Euro Landesfinanzhilfe

58.800,00 Euro gemeindlicher Mitleistungsanteil des Zuwendungsempfängers
Herzlich Willkommen in der Kirchgemeinde "St. Nicolai"
  Spendenaufruf für die St. Nicolai Kirche Bad Blankenburg
Unsere Kirche braucht Ihre Hilfe!

Die Stadtkirche St. Nicolai gehört zu den ältesten Baudenkmälern der Stadt und ist eines der Aushängeschilder unseres schönen Ortes. Bausicherungs- und Sanierungsmaßnahmen müssen an den Dächern des Turms und des Kirchenschiffs durchgeführt werden, da die Balken nach fast 270 Jahren ihre Stabilität verlieren. Hierfür sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Helfen Sie durch Spenden, um dieses ambitionierte Projekt zu realiseren und werden Sie Teil der Rettung.

Weitere Informationen Kirchenbauverein.
Wir, die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde von Bad Blankenburg, möchten uns auf dieser Internetseite vorstellen. Nehmen Sie sich die Zeit und verweilen einige Augenblicke bei uns, infor- mieren Sie sich über unsere seelsorgerischen Tätigkeiten und finden Sie Interesse an unserer schönen Gegend am Eingang des reizvollen Schwarzatales. Verbinden Sie die vielseitigen Verkündigungsveranstaltungen und Evange- lisationen unserer Gemeinde - der Nicolaikirche, des Evangelischen Allianzhauses, der Landes- kirchlichen Gemeinschaft mit unserer wunder- schönen Gegend und Sie werden die Wunder der Schöpfung Gottes immer wieder auf’s Neue erleben.

Wir gehören zur Kirchenkreis Rudolstadt-Saalfeld.
Zu unserer Kirchgemeinde gehören auch das
 
Stadtkirche Bad Blankenburg - Bildautor: Matthias Pihan
Stadtkirche Bad Blankenburg
Altenhilfezentrum Bad Blankenburg die Gemeinde Kleingölitz mit der Ortskirche, die ehemals Laurentius und Cäccilia gewidmet war. Die gesamte Kirchgemeinde besteht aus 1800 Mitgliedern. Weiterhin gehören die Gemeinden des ehemaligen Kirchspiel Quittelsdorf dazu mit den Kirchen Watzdorf, Großgölitz, Quittelsdorf, Böhlscheiben, Cordobang.

Unsere Arbeit ist darauf gerichtet, alle Schichten unserer Einwohner und Besucher zu erreichen, dabei schließen wir die Kleinkinder, die Jugendlichen, unsere arbeitende Bevölkerung aber auch alle Arbeitslosen, Arbeitssuchenden und unsere Senioren ein.

Es geht uns ebenfalls darum, den ökumenischen Gedanken immer mehr zu vertiefen. Wichtige Veranstaltungen und Feierlichkeiten führen wir gemeinsam mit den katholischen Christen der Gemeinde „Mariä Himmelfahrt“ unseres Heimatortes durch.
Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue? Psalm 42, 2-3

Bei der Bestattung eines Mannes hatte der Pfarrer für seine Trauerfeier den Psalm 42, Vers 2 ausgewählt. In älteren Lutherbibeln war der Satz wie folgt übersetzt: „Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir.“ Bei seiner Trauerrede merkte der Pfarrer wie die Arbeitskollegen des Verstorbenen schmunzelten und leise lachten. Er konnte sich keinen Reim darauf machen. Nach der Trauerfeier sprach ihn einer der Männer an und sagte: Herr Pfarrer das konnten sie nicht wissen, der Verstorbene lechzte wie ein Hirsch, aber nicht nach Wasser, sondern eher nach Hochprozentigem.
Soweit die kleine Anekdote.

Wonach dürstet meine Seele? Nach Frieden und Sicherheit.
Nach Anerkennung und Freiheit. Nach Geborgenheit und Liebe.
Nach Zugehörigkeit und Identität. Nach Schönheit und Leistungsfähigkeit. Ich glaube, ich könnte der Reihe noch ein Stück fortsetzen. Aber wenn wir uns selbst und andere beobachten, werden wir vieles Entdecken, wonach die menschliche Seele dürstet. Womit also den Durst löschen? Dazu gibt es viele Angebote in dieser Welt. Aber nicht jeder „Durstlöscher“ löscht auch unseren Durst.
Der Beter des Psalms hat eine tiefe Sehnsucht nach dem lebendigen Gott.
Er weiß, dieser Gott kann den Durst meiner Seele stillen. So betet er um persönliche Begegnung mit Gott, damit Frieden in die Seele einziehen kann. Begegnung mit Gott bedeutet auch, dass wir unsere Fragen an Gott stellen können. Manchmal gibt es schnell und klar eine Antwort. Bei manchen Fragen, dauert die Antwort etwas länger. Immer gilt aber, dass Gott uns nahe sein will, so dass unserer Seele Erfrischung erfährt und es ihr gut geht.
Der Beter hat dies selbst so erfahren, sonst hätte er es nicht aufgeschrieben und weitergegeben. Für ihn ist Gott der große Durstlöscher seines Lebens.

Ihr Andreas Kämpf
Der Sonntag

Liebe Gemeindeglieder, das folgende Gedicht im nächsten Abschnitt, fand ich vor einigen Wochen in einer kleinen Kapelle auf einem Berg in den österreichischen Alpen. Nachdem ich es gelesen hatte musste ich sofort an meinen Großvater Gustav denken, auf dessen kleinem Bauernhof ich meine Kindheit verbrachte. Warum aber? Ganz einfach. Ich habe sehr viel von ihm gelernt und sicher auch viel wieder vergessen, aber seine Worte und sein Verhalten zum Sonntag-Vormittag habe ich behalten. Trotz der bekanntermaßen hohen Abhängigkeit der Landwirtschaft vom Wetter, und somit der Existenz der Kleinbauern in der Zeit vor 50 Jahren, ruhte am Sonntag die Erntearbeit in jedem Fall. Gustav war kein Kirchgänger aber es galt: „Das ist der Tag des Herrn“. Sicher ist ein solches Verhalten nicht in dieser Konsequenz heutzutage machbar, aber zumindest meine ich, dass dieses Gedicht uns alle zum Nachdenken anregen kann und soll.
Mein Fazit und meine Bitte: Lasst euch mal wieder im Gottesdienst sehen und gemeinsam unserem Herrn Loben und Danken und die Gemeinsamkeit in der Gemeinde leben und spüren.

MfG M. Pabst
Herzlich Willkommen in der Kirchgemeinde "St. Nicolai"
  Wo bleibt Gottes Ehr?

Sind viele Kirchen jetzt halb leer.
Die Glocke ruft zum heiligen Ort, doch muss man weg zu Spiel und Sport. Mit Reisebus und mit der Bahn, kein Gottesdienst im Tagesplan.
Der eine rast im Auto durch die Welt, der andere sein Feld bestellt.
Der 3. werkt an seinem Haus, so treibt man Gottes Segen aus.
Der Sonntag nicht mehr Tag des Herrn, erlischt dem Leben Stern um Stern.
Fällt eins, ziehts andre mit hinein. Ist Gottes Wille nicht mehr Norm,
verliert das Leben Halt und Form. Macht man zur rechten Zeit nicht kehrt,
wird man auf andre Weis belehrt. So löst sich alle Ordnung auf,
das Unheil nimmt nun seinen Lauf. Nicht Gott lässt seine Welt im Stich,
NEIN, umgekehrt verhält es sich. Vergessen ist, der für uns litt,
drum folgt der Fluch auf Schritt und Tritt. Und einmal kommt das End, o Christ!
Was dann? Der Herr Dein Richter ist! Ja in den Himmel wächst kein Baum,
Glück ohne Gott, das bleibt ein Traum.